Am Tag der Landtagswahl (Dieses Recht haben wir selbstverständlich
frühmorgens wahrgenommen.) trafen wir uns am Max-Eyth-See – die
sonnenhungrigsten Paddler bei strömendem Regen! Weit im Westen erspähten wir
blaue Flecken am Himmel und in Karlsruhe bei der Paddelabteilung des
"Karlsruher Turnvereins" konnten wir uns unter den ersten Sonnenstrahlen
umziehen... und los ging’s!
Das "Zehnerle" mit Herbert S. als Schlag- und Günter K.
als Steuermann war die Attraktion des Paddel-Zugs, besonders wegen der
Zusatzpower der anderen Insassen Peter R., Alke R., Gerd A., Günters Bruder
Stephan, Uli H. und vor allem der Jüngsten Jule H..

Begleitschutz erhielt die Achter-Crew von Andreas K. und
seinen Söhnen Johannes und Florian.

Die Anpaddel-Spitze übernahm Toni W., als gute
Schluss-Zierde fungierte Constanze H..

Dass die meist flussaufwärts fahrenden Lastschiffe auch am
Sonntag für Rhein-Wildwasser sorgten, war angesichts der Navigationskünste
unserer Steuerfrauen und -männer eher Paddelgenuss als Stressfaktor. Für die
Neider, die nicht dabei waren, sei gesagt, dass Regenkleidung nicht
gebraucht wurde – im Gegenteil, bei der Rast am Altrheinufer war Sonnenbaden
angesagt und das Vesper schmeckte mit Bärlauch-Zusatz besonders lecker!
Von Christa S., Annegret A. und Traute R. als
Begrüßungs-Team erwartet, war nach 33 Kilometern das Ziel erreicht: das
Bootshaus der Philippsburger Paddelfreunde mit einer übergroßen Terrasse auf
Hochwasserstelzen – höher als die Kühltürme des AKWs. Von dem abgesehen war
der Blick auf die sonnige Flusslandschaft atemberaubend. Für Bier, Cola und
Eiszwerge reichte die Zeit dann gut, bis uns die Auto-Umsetzer für die
Heimfahrt in Empfang nahmen.
Uli Hiller