Wildwasser-Ausfahrt an die Salza (Wildalpen) in den Pfingstenferien vom 25.
bis zum 30. Mai 2010
Ganz Paddler-Stuttgart fiel
dieses Jahr der nach-pfingstlichen Urlaubssperre anheim! Ganz Stuttgart –
nein, eine standhafte Truppe wildentschlossener Paddler samt Kind und Kegel
brach bei schönstem Sonnenschein gen Südosten an die Salza auf: Familie
Christine und Norbert P., Constanze H. und Irmhild N..
Bei einem traumhaften Pegel von
190 – 210 cm (Mittelwasser) ließ sich der Fluss auf seiner gesamten
befahrbaren Länge paddeln. Die obere Salza mit leichtem Wildwasser eignete
sich hervorragend zum Einpaddeln. Nach dem Durchfahren der malerischen
Klaus-Schlucht (15 km) erwartete den durstigen Paddler am Ausstieg in
Weichselboden ein erfrischendes Bier, gekühlt im plätschernden Brunnen und
bereitgestellt von der örtlichen Feuerwehr – sie löscht halt jeden Brand.

Der nächste Abschnitt von der
Presceni-Klause bis Brunntal wurde zuerst von einem kleinen Spähtrupp auf
Kinder- und Topoduo-Tauglichkeit geprüft und anschließend vom Nachwuchs
sogar für schlaftauglich befunden.


Kurz von dem Campingplatz Wildalpen, auf dem wir unsere Zelte aufgeschlagen
hatten, wird das Tal wieder enger und einige Stufen und leicht verblockte
Abschnitte sorgten für kleine Überraschungen. Diese Tour gipfelte dann in
einem Rollmanöver vor Zuschauern in der Walze direkt am Campinglatz.

Der folgende Abschnitt (bis Fachwerk) mit einigen kräftigen Schwällen und
Verblockungen (WW I – III) bot manch schöne Spielstellen und konnte so
denjenigen, der sie nutzte, auch auf nur 6 km ziemlich auspowern.
Der folgende,
wildwassertechnisch interessanteste Teil der Salza (von Fachwerk bis zum
Stausee) steht noch zur Befahrung aus, da wir den Campingurlaub leider wegen
Dauerregens abbrechen mussten. Wir werden also wieder kommen.
Im übrigen bietet das Salzatal
mit dem sehenswerten Städtchen Mariazell auch für (zum Nichtpaddeln
verdonnerte) Wallfahrer ein lohnendes Ziel, wie dieses Bild beweist:
